
Die TUBEN sind aus hochwertiger CFK-Sandwichkonstruktion mit Sichtkohlefaserstruktur gefertigt und innen mit Samt ausgelegt um Streulicht zu vermeiden. Kohlefaser hat die hervorragende Eigenschaft, dass sie eine extrem geringe Wärmeausdehnung aufweist und sehr steif ist. Daher bleibt auch bei Belichtungszeiten über lange Zeiträume hinweg die Fokuslage stabil und es kommt zu keiner Verformung im Tubus die zu Unschärfen in der Abbildung führen würden.
ASA Astrographen weisen ein sehr schnelles Öffnungsverhältnis auf. Somit erreicht man in wesentlich kürzerer Zeit ein günstiges Signal/Rauschverhältnis bei der Aufnahme. Durch kompromissloses optisches Design von Herrn Dipl.Phys.Philipp Keller korrigieren die dabei zum Einsatz kommenden Korrektorlinsensysteme ein sehr großes Bildfeld. Auch bei Verwendung sehr großflächiger Aufnahmedetektoren sind die Felder bis in die Ecken perfekt korrigiert.
ASA Astrographen sind in zwei unterschiedlichen Serien erhältlich:
Die Astrographen der H-Serie unterscheiden sich zu denen der N-Serie im Wesentlichen durch die Verwendung eines hyperbolischen Hauptspiegels der in Verbindung mit dem für dieses System gerechneten Korrektor kleinstmögliche Spotdurchmesser ermöglicht. Die Astrographen der H-Serie werden ihre Leistung daher nur in Verbindung mit dem Einsatz von extrem hoch auflösenden CCD-Kameras wiedergeben können. Mit einem Öffnungsverhältnis von f 3.0 sind sie die idealen Instrumente für Großfeldaufnahmen. Spezialisten werden diese Instrumente zu schätzen wissen. Die Astrographen der N-Serie haben ein Öffnungsverhältnis von f 3.8 können aber auf eine kürzere oder längere Brennweite mit einem Handgriff umgerüstet werden.
Bei Verwendung eines 3“ Wynne Korrektor (Standartlieferung) erhält man ein Öffnungsverhältnis von f 3,6 mit den 2“ oder 3“ Reducer ergibt sich ein Öffnungsverhältnis von f 2,75 und mit dem ASA Barlowflattener ein Öffnungsverhältnis von f 6,8.
Alle ASA Astrographen haben hochwertige Primärspiegel aus Suprax mit P/V < 1/7 lambda wave und 97% Verspiegelung und werden mit Zygo Interferrogramm geliefert. Die Diagonalspiegel haben die gleiche Spezifikation. Auf Anfrage (längeren Lieferzeiten) verbauen wir auch hochwertige Sitalspiegel der Fa. LOMO.
Die Tests unserer Okularauszüge an unseren Astrographen wurden mit 8 kg Belastung erfolgreich durchgeführt. Zum Erreichen des Gewichts mussten sogar zusätzliche Gewichte angebracht werden, weil kein auf dem Markt erhältliches Kamerasystem dieses Gewicht erreicht.
Grundsätzlich liegen die notwendigen Belichtungszeiten unserer Astrographen, auf Grund der extremen Lichtstärke, bei maximal 600 Sekunden pro Einzelbild. Wer eine externe Nachführung (Leitrohr) verwendet, sollte darauf achten, dass die gewählte Nachführbrennweite mindestens im Bereich der halben Aufnahmebrennweite liegt und die Verbindungen vom Leitrohr zum Astrographen stabil genug sind, um eine einwandfreie Nachführkontrolle zu gewährleisten. In Fällen, bei denen eine sehr lange Belichtungszeit pro Aufnahme (<600 Sec.) gewünscht wird und kein interner Nachführchip verwendet wird, empfehlen wir, die Nachführung über ein Off-Axis-System.