• RANGA YOGESHWAR
  • Wissenschaftsredakteur und Fernsehmoderator ist begeisterter ASA-Kunde


       

    Zur Person: Der Sohn eines indischen Ingenieurs und einer luxemburgischen Kunsthistorikerin ist ein Enkel des indischen Bibliothekars und Erfinders der Colon-Klassifikation S. R. Ranganathan (1892–1972). Nachdem er in Indien und Luxemburg zur Grundschule gegangen war, begann er eine Musikausbildung in Luxemburg, machte das Abitur am Lycée classique de Diekirch und studierte danach experimentelle Physik mit dem Schwerpunkt „Experimentelle Elementarteilchenphysik und Astrophysik“ an der RWTH Aachen mit Abschluss als Diplom-Physiker. Ab 1983 begann er zuerst bei verschiedenen Verlagen, dann im Bereich Hörfunk und Fernsehen zu arbeiten. Während eines Aufenthalts in Indien 1985 leitete er dort Seminare und Konferenzen unter anderem beim Indian Institute of Science in Bangalore. Die Universität Wuppertal verlieh ihm am 23. Juni 2009 im Fachbereich Elektrotechnik/ Informationstechnik & Medientechnik die Ehrendoktorwürde.
    Yogeshwar lebt in Hennef und besitzt eine eigene Sternwarte im Garten. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Sein Zwillingsbruder ist promovierter Physiker, außerdem hat er eine jüngere Schwester.

    Wissenschaftsredakteur und Fernsehmoderator: 1987 begann Ranga Yogeshwar als Wissenschaftsredakteur unter Jean Pütz beim Westdeutschen Rundfunk in Köln zu arbeiten. Er moderierte zusammen mit Pütz bis 1990 zahlreiche Sendungen der Wissenschaftsshow. Die Programmgruppe Wissenschaft des WDR entwickelte für Yogeshwar aus dem Konzept der Wissenschaftsshow die Sendung Quarks & Co, durch die er seit 1993 führt. Von 1989 bis 1999 ko-moderierte er die Sendung Kopfball. Bis 2002 präsentierte er in der ARD das Forschungs- und Umweltmagazin Globus und von 2006 bis Ende 2007 W wie Wissen. Er moderiert die Veranstaltungsreihe Wissenschaft live des Deutschen Museums Bonn, die gelegentlich vom Fernsehsender Phoenix übertragen wird. Für das Kinder-Hörfunkprogramm Lilipuz (WDR 5) gestaltet er die Rubrik Nussknacker.
    Von 1995 bis 2001 war er stellvertretender Leiter der Programmgruppe Wissenschaft beim WDR.
    Yogeshwar ist neben Joachim Bublath, Harald Lesch, Ingolf Baur und Karsten Schwanke einer der derzeit bekanntesten Wissenschaftsvermittler und ein wichtiger Vertreter des „Infotainment“. Mit ihm als Moderator vollzog der WDR in den 1990er-Jahren einen Wechsel vom umwelt- und gesellschaftskritischen Journalismus hin zur wissenschaftlichen Unterhaltung (ARD-Sendereihe: W wie Wissen) deutlich. Zusammen mit dem Moderator Frank Elstner präsentiert Ranga Yogeshwar seit dem 4. Mai 2006 auch Die große Show der Naturwunder.
    Ende des Jahres 2007 gab er die Moderation der Sendung W wie Wissen ab und kreierte mit der Sendung "Wissen vor 8" ein neues Format. Darin versucht er, ein Thema innerhalb von 145 Sekunden zu erklären. Im September 2008 beendete Yogeshwar seine Tätigkeit als Redakteur beim WDR und arbeitet seither als freiberuflicher Moderator.

    Medienwirksame Auftritte: Im Mai 2006 unternahm Yogeshwar für eine Folge der Sendung Die große Show der Naturwunder ein gewagtes Experiment: Er kletterte mit dem Gekkomat wie ein Insekt senkrecht die spiegelglatte Fassade des Düsseldorfer Stadttors hinauf.
    Yogeshwar, Mitarbeiter des WDR und des Forschungszentrums Jülich waren im März 2006 anlässlich des 20. Jahrestages des Reaktorunfalls im Kernkraftwerk Tschernobyl, um die Sperrzone und das Innere des Sarkophags (der Hülle um den Unfallreaktor) zu erkunden. Eine Sondersendung von Quarks & Co berichtete am 11. April 2006 über die Reise und die Hintergründe des Unfalls.

    www.yogeshwar.de